Club Portrait

Von damals bis heute.

Als Alles Begann

1949, der weiße Sport war in Grevenbroich fast noch unbekannt als Otto Jöckel und einige Freunde die Tennisabteilung im TuS Grevenbroich gründeten. Gleich wurden die ersten Plätze hinter dem Sportplatz des TuS, auf einem ehemaligen Obstgarten, errichtet. Eine kleine Holzbaracke nutze man zum Feiern. Bereits 2 Jahre später sollte auch ein Clubhaus die Tennisanlage ergänzen. Am 9. Juni 1951 war es endlich soweit. In Anwesenheit von Oberkreisdirektor Dr. Otto Gilka und Stadtdirektor Heinrich Wenner wurde das Clubhaus feierlich eingeweiht. Gleichzeitig wurde auch einen weiterer Tennisplatz gebaut.

Die Mitgliederzahl hatte schon die 100 überschritten, als am 5.3.1953 aus der Tennisabteilung des TuS der selbständige Verein Tennis-Club Rot-Weiss 1949 e.V. Grevenbroich hervorging.

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Endlich HeiSS Duschen

Heiß duschen konnte man im Clubhaus aber erst ab dem Jahr 1964. Dr. Josef Massia, seit 1960 an der Spitze des Clubs, sorgte mit Unterstützung von Rheinbraun für heiße Duschen statt der bisherigen Eisbrausen und verhandelte mit der Stadt über einen Erweiterungsbau. Die Umkleiden platzten wegen der erhöhten Mitgliederzahl aus allen Nähten. Am 23.05.1964 wurde die rot-weiße Fahne auf dem Dach des Erweiterungsbaus unseres Clubhauses gehisst.

Das Bild unserer Platzanlage blieb danach 10 Jahre unverändert bis zum 28.5.1974. Unser Clubhaus erfüllte nach wie vor seinen Zweck. Doch die Platzbelegung war durch die stetig steigende Mitgliederzahl an die Kapazitätsgrenzen gestoßen. Im Jahr des 25jährigen Jubiläums konnten zwei neue Spielfelder an den Verein übergeben werden.

Die heutigen Plätze 4 und 5 veranlassten den Vorsitzenden Willi Sauer zu der Aussage: Der Tennisclub besitzt nun eine Tennisanlage, die sich in der Umgebung sehen lassen kann. Harmonisch eingegliedert in das Gesamtbild des Sportzentrums der Stadt bietet sie den Tennisbegeisterten die Möglichkeit, Erholung zu finden. 5 Spielfelder standen nun den 357 Mitgliedern, davon 117 Jugendliche, zur Verfügung. In dieser Zeit wurde der Wunsch immer größer, Tennis auch in den Wintermonaten zu spielen. Eine Halle sollte her.

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Umfassende Sanierung

Der Tennisboom begann, die Mitgliederzahl stieg ebenso stetig an wie die Zahl der Medenmannschaften. Mit nur fünf Plätzen bei über 400 Tennisspielern stieß man wieder einmal an die Grenzen der Spielmöglichkeiten. Nach langen Verhandlungen mit der Stadt war es 1986 endlich soweit war. Einige Quadratmeter Liegewiese des Schwimmbades wurden dem Verein zur Verfügung gestellt und unser heutiger Platz 6 konnte gebaut werden.

Im Laufe der Zeit kam auch das Clubhaus in die Jahre. Durch Um- und Anbauten und Renovierungsarbeiten war die alte Bausubstanz ausgereizt. Unter Vorsitz von Hubert Kaulen wurde beschlossen, das Gebäude umfassend zu sanieren und einen Erweiterungsbau zu errichten. Nach nur siebenmonatiger Bauzeit konnte das Projekt im Mai 1990 eingeweiht werden. Bürgermeister Hans-Gottfried Bernrath sagte anlässlich der Übergabe: Hier konnte ein Projekt verwirklicht werden, dass ein jahrzehntelanges Provisorium ablöst, und das Clubleben im wahrsten Sinne des Wortes auf ein solides Fundament stellt.

In den folgenden zwei Jahrzehnten gab es immer wieder – mehr oder weniger konkrete – Planungen, die Tennisanlage zu verändern, zu erweitern oder gar zu verlagern, aber bis zum heutigen Tage ist alles gleich geblieben.

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Hier und Jetzt

1996 war wieder ein Jahr der Wachablösung in der Vereinsspitze. Nach 11 Jahren gab Hubert Kaulen den Vorsitz an Bernd Schotten ab. Die Clubanlage in ihrer Vielgestaltigkeit wurde in den letzten Jahren weiter auf Vordermann gebracht, wozu auch eine intensive Sicherung des Hauses gehörte. Zum Frühjahrsputz werden nun die Vereinsmitglieder herangezogen, um die Kasse zu entlasten.

Leider war in den 90ern ein Mitgliederschwund zu verzeichnen, der im Trend der allgemeinen Sportvereinsentwicklung liegt und 1997 nur noch ca. 300 zahlende Tennisfans bewirkte. 1998 ging die Kurve wieder nach oben, war es dem Verein doch gelungen, durch eine gezielte Werbeaktion Außenstehende davon zu überzeugen, dass Sport doch am schönsten im Verein ist. 332 Mitglieder zählte der Verein im Jubiläumsjahr 1999. Fünfzig Jahre oder fünf Jahrzehnte Tennis in Grevenbroich, das wurde natürlich mit einem großen Galaball gefeiert.

Seit dem runden Jubiläum sind nun schon wieder 10 Jahre vergangen. Den Tennis-Club Rot-Weiss Grevenbroich gibt es also bereits seit 60 Jahren! Aktuell beträgt die Mitgliederzahl 240, davon 80 Jugendliche. Der Vereinsvorstand hat es auch in den letzten Jahren verstanden, den Verein in einem sicheren Fahrwasser zu halten, sportlich und finanziell. Andere gehen mit 60 in den Vorruhestand oder die Rente. Rot-Weiss nicht! Wir sind „fit“ und gehen mit viel Elan und Schwung in das nächste Vereinsjahrzehnt.

 

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